Am 15. Oktober 2026 haben wir etwas ausprobiert. Eine Konferenz über die Zukunft der Arbeit, bei der nicht die nächste Technologie, sondern die Menschen im Mittelpunkt stehen, die mit Veränderung leben und sie gestalten müssen.
Rund 100 Menschen aus HR, Unternehmertum, Führung, Recruiting und Organisationsentwicklung kamen zur ersten WORK – The Conference in der Allianz Arena München zusammen. Mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und durchaus unbequemen Fragen.
Keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Wie gehen Unternehmen mit dem Widerspruch zwischen Fachkräftemangel und Personalabbau um? Wie gelingt Veränderung, ohne Menschen zurückzulassen? Was braucht Führung in unsicheren Zeiten? Und welche Verantwortung tragen Unternehmen über ihre wirtschaftlichen Ziele hinaus?
WORK hat diese Widersprüche nicht aufgelöst. Aber einen Raum geschaffen, in dem offen darüber gesprochen werden konnte.
Geschichten, die bleiben.
Da war Anna, die fiktive Protagonistin von Astrid Lethert, deren Geschichte über Arbeit und Identität eine Teilnehmerin so unmittelbar berührte, dass sie nach dem Vortrag sagte: „Ich bin Anna.“
Da war Matthias Mittelsten Scheid, der deutlich machte, dass Respekt gerade bei schwierigen Personalentscheidungen nicht verhandelbar sein darf. Dagmar Pithan zeigte, warum ehrliche Kommunikation in Krisen wichtiger ist als die perfekte Botschaft. Dr. Nina Harbers stellte die Frage, wie HR vom Wissen ins Handeln kommt.
Fabian Schlang nahm uns mit in die Welt von air up, in der Veränderung von Anfang an zum Alltag gehört. Birk Alwes und Lutz Altmann zeigten, wie Daten und wirtschaftliche Argumente Personalarbeit wirksamer machen können. Und Benny Folkmann erinnerte mit den Werten und der gesellschaftlichen Verantwortung des FC Bayern daran, dass Haltung erst dann Bedeutung bekommt, wenn sie auch unter Druck Bestand hat.
Was auf der Bühne begann, ging in den Gesprächen weiter.
Die besondere Atmosphäre der Allianz Arena, persönliche Geschichten, unterschiedliche berufliche Hintergründe und ein intensiver Austausch machten die Premiere zu mehr als einer Abfolge von Vorträgen.
Das zeigen auch die zahlreichen Rückmeldungen von Speakern, Teilnehmern und Partnern: Geschätzt wurden vor allem die inhaltliche Tiefe, die Offenheit, die Nähe der Vortragenden und die Möglichkeit, über den eigenen beruflichen Tellerrand hinauszuschauen.
Und jetzt?
WORK 2026 war ein Anfang.
Die Fragen sind geblieben. Die Gespräche gehen weiter. Und die Überzeugung, dass eine zukunftsfähige Arbeitswelt wirtschaftlich erfolgreich und zugleich menschlich sein muss, ist stärker denn je.
WORK 2027. Wir machen weiter.



